Im Rahmen des Weltcup-Auftakts in Sölden hat A1 die Gelegenheit genutzt, um das Potenzial des neuen Mobilfunkstandards 5G zu demonstrieren. Einige Stars des ÖSV haben via 5G eine Drohne in 180 km Entfernung in Echtzeit gesteuert.
5G-Potential demonstriert
A1 hat als langjähriger Kooperationspartneer des ÖSV den Weltcup-Auftakt in Sölden für eine Demonstration des Potenzials von 5G genutzt, um für den neuen Mobilfunkstandard zu werben. Vor tausenden Fans in der Gletscher Arena Sölden haben heimische Skistars des ÖSV die Segeldrohne 5G Jedsy Segler erstmals abheben lassen. Diese befand sich allerdings nicht ebenfalls in der Arena, sondern in einer rund 180 Kilometer entfernten und zum Drohnen-Testgelände umgebauten Fußballhalle in Salzburg.
Die von Unternehmer Herbert Weirather entwickelte Drohne ist hierfür mit 5G ausgestattet, um über das 5G-Netz des Mobilfunkanbieters A1 gesteuert zu werden. Dies erfolgt dank der hohen Übertragungsraten und minimalen Latenzen des Standards in Echtzeit. Im Rahmen des Testfluges hat die 240 cm lange und 10 kg schwere 5G Jedsy Segler medizinisches Material transportiert und im Flug diverse Hindernisse wie Tore und Bögen überwunden.
Enormes Potenzial
„Eigenschaften von 5G wie kurze Reaktionszeiten und schnelle Datenübertragungen werden nicht nur die Mobilität der Zukunft erleichtern, sie werden auch von Organisationen und Unternehmen genutzt, um Fabriken smarter und Maschinen effizienter zu machen – und um unser Leben nachhaltiger zu gestalten“, führt A1 CCO Enterprise Martin Resel aus. Einsatzmöglichkeiten für Drohnen gibt es zahlreiche, unter anderem im industriellen Bereich. Beispiele sind der Einsatz bei Bränden und Naturkatastrophen über die Anwendung für Inspektionsflüge in der Landwirtschaft bis hin zum Transport medizinischer Ausrüstung und dem Einsatz für Film und Entertainment, wie der Mobilfunkanbieter darlegte.
Dank der hohen Verfügbarkeit, der schnellen Datenübertragungen und den minimalen Reaktionszeiten eines 5G-Netzes können die Drohnen die Steuerungsbefehle auch über zig Kilometer hinweg schnell und exakt ausführen, dazu Positions-, Bild- und Videodaten in nahezu Echtzeit übertragen.
Quelle: A1
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M. Schwarten
freischaffender Redakteur
Technik begeistert mich seit rund 25 Jahren – vor allem dann, wenn sie das Leben leichter statt komplizierter macht. Besonders am Herzen liegen mir Mobile Devices wie Smartphones, Tablets und Smartwatches. In diesem Bereich arbeite ich seit vielen Jahren.